LAMP-Installation

ACHTUNG: Für die Installation unter i686/Linux wurden die gleichen Benutzernamen und Passwörter verwendet, welche ich bereits unter dem Raspberry PI nutze.
  1. Test des Webservers
    http://dl0xyz ... wenn das Heimnetz ordentlich konfiguriert ist, dann klappt der Abruf. Ansonsten bitte die IP-Adresse verwenden, welche bereits im SSH-Login zum Einsatz kam.

  2. Datenbank installieren
    • apt-get -y install mariadb-server;
      mysql_secure_installation;
    • Alle Fragen mit "y" beantworten und root-Passwort setzen
      !!! Achtung: Dies ist der root-User von mySQL - und nicht von debian.
    • Einrichten eines Benutzers mit allen Rechten
      mysql -u root -p;
      GRANT ALL ON *.* TO 'db5sos'@'localhost' IDENTIFIED BY 'Marconi' WITH GRANT OPTION;
      FLUSH PRIVILEGES;
      exit;
    • Test des MariaDB-Servers und der Benutzer-Rechte
      mysql -u db5sos -p;
      CREATE DATABASE test;
      SHOW DATABASES;
      EXIT;

  3. PHP installieren (derzeit aktuell: Version 7.3)
    • apt-get install -y php libapache2-mod-php php-mysql php-xml;
      systemctl reload apache2;
      cd /var/www/html;
      nano phpinfo.php
      Inhalt der Datei:
      <?php phpinfo(); ?>
    • Im Webbrowser abrufen. http://dl0xyz/phpinfo.php Es sollte die PHP-Status-Seite erscheinen.

  4. phpMyAdmin installieren
    • wget -P Downloads https://www.phpmyadmin.net/downloads/phpMyAdmin-latest-all-languages.tar.gz;
      mkdir /var/www/html/phpmyadmin;
      cd Downloads;
      tar xvf phpMyAdmin-latest-all-languages.tar.gz --strip-components=1 -C /var/www/html/phpmyadmin;
      cp /var/www/html/phpmyadmin/config.sample.inc.php /var/www/html/phpmyadmin/config.inc.php;
      nano /var/www/html/phpmyadmin/config.inc.php;
    • Finde in der Datei folgenden Eintrag: $cfg['blowfish_secret'] = '';. Zwischen den beiden Strichen muss ein beliebiger 32 stelliger alphanumerischer Schlüssel eingetragen werden - je komplizierter, desto besser. Es handelt sich nicht um ein Passwort, muss als nicht gemerkt werden.
    • chmod 660 /var/www/html/phpmyadmin/config.inc.php;
      chown -R www-data:www-data /var/www/html/phpmyadmin;
      systemctl restart apache2;
    • Im Webbrowser abrufen:
      http://dl0xyz/phpmyadmin
      und mittels dem unter 2. während der Installation der Datenbank angelegten Benutzers anmelden. Testweise eine Datenbank anlegen.

  5. FTP-Server installieren
    • apt -y install proftpd;
    • FTP-Benutzer (z.B. DB5SOS) erstellen (nicht identisch mit einem Raspbian-Nutzer):
      cd /etc/proftpd;
      ftpasswd --passwd --name DB5SOS --gid 33 --uid 33 --home /var/www/ --shell /bin/false;

      Passwort für den Benutzer DB5SOS eingeben und bestätigen
    • nano /etc/proftpd/proftpd.conf;
    • Folgende Zeilen ans Ende anhängen:
      # Anpassungen fuer DL0XYZ
      DefaultRoot /var/www
      AuthOrder mod_auth_file.c  mod_auth_unix.c
      AuthUserFile /etc/proftpd/ftpd.passwd
      AuthPAM off
      RequireValidShell off
    • chmod g+s /var/www;
      chmod 775 /var/www;
      /etc/init.d/proftpd restart
    • Im Anschluss mit einem FTP-Client den Datei-Abruf prüfen

  6. Groupware Citadel einrichten
    • apt -y install build-essential curl g++ gettext shared-mime-info libssl-dev zlib1g-dev;
      modprobe ipv6;
      mkdir -p /etc/citadel/netconfigs/7;
    • ACHTUNG: Der nächste Schritt dauert lange, da zunächste erst alle Source-Codes auf den Rechner geladen und diese anschliessend compiliert werden. Auf einem Notebook mit i686-1.7 GHz Prozessor und 8GB RAM dauerte die Installation ca. 30 Minuten (zum Vergleich: Bei einem Raspberry PI 3 Stunden am gleichen LAN).
    • curl https://easyinstall.citadel.org/install | bash
    • Alle Fragen, sowie Terms und Conditions mittels y akzeptieren - ebenso die Installtion von "additional packages".
    • Benutzername und Passwort für den Administrator setzen
    • Benutzername auswählen, unter welchem Citadel ausgeführt wird. Es wird hier citadel empfohlen anstatt "root".
    • Die IP-Adresse, auf welcher der Server auf Anfragen wartet sollte auf dem Default * bleiben.
    • Standard-Port-Nummer für den Citadel-Server:
      504
    • Authentifizierungs-Methode: KEINE Änderung
    • Nun werden die Port-Adressen für den Citadel-eigenen Webserver (WebCit) abgefragt.
      Portnummer HTTP:
      8080
      Portnummer HTTPS:
      8443
    • Ist die Installation und Konfiguration abgeschlossen kann Citadel im Webbrowser durch folgenden Aufruf genutzt werden:
      http://dl0xyz:8080
    • Installation und Konfiguration gibt es HIER auch noch mal im Detail (Englisch).

  7. LAN-Interface konfigurieren
    • apt -y install dhcpcd5;
      systemctl restart dhcpcd;
      nano /etc/dhcpcd.conf;
    • Folgenden Abschnitt für die ETH0 Schnittstelle entkommentieren und ändern bzw. neu hinzufügen. Dieser sollte für die IP-Adresse 192.168.42.201 wie folgt aussehen:
      interface enp3s0 ### Name der LAN-Schnittstelle
      static ip_address=192.168.42.201/24
      static routers=192.168.42.1
      static dmoain_name_servers=192.168.42.1 8.8.8.8
    • systemctl restart dhcpcd
    • NPR-70 Modem einschalten
    • LAN-Kabel in Modem und RPI einstecken
    • telnet 192.168.42.254 (Modem-IP-Adresse wie über USB konfiguriert)

Nun sollte alles funktionieren. Am besten testet man die Konfiguration, wenn alle Webserver-Abrufe (wie oben beschrieben) auch von der Datenstation aus erfolgreich verlaufen.